AMAZONAS VON PERU: AUFWACHEN IM REGENWALD

Lounge mitten im Regenwald.

Die Amazonas. So mystisch sie auch sein mögen, so atemberaubend sind sie zugleich. Fast nirgends auf der Welt kommt man heute so nahe an authentische Natur wie hier. Ob Papageie beobachten, Piranhas fischen, Affen suchen, Krabbeltiere aufspüren, Naturheilkunde lernen, oder einfach mit der Natur eins sein. Das alles sind die Amazonas.

Angekommen in den Amazonas von Peru bieten sich viele Möglichkeiten an, diese zu entdecken. Aufgrund der Grösse, unentdeckter Gebiete und teilweise vorhandener Gefahr wird stark empfohlen, eine geführte Tour zu machen und mit einem Guide die riesige Grünfläche zu entdecken.

Persönlich habe ich meinen viertägigen Aufenthalt in der Lunge der Welt in Posada Amazonas gemacht und kann diese wärmstens empfehlen. Warm ist auch das Motto hier, vor allem wegen der Trockenzeit.

Täglich fliegen von Lima und Cusco mehrere Flugzeuge nach Puerto Maldonado, von wo aus das ganze Abenteuer auch startet.

Hier wirst du vom Guide abgeholt, wonach im Bus Richtung Fluss vieles erklärt wird, während du an heimischen Früchten naschst.

Während der Fahrt kommt man an vielen Dörfern vorbei, bei dem sich wohl jeder voller Bewunderung fragt:

Da leben wirklich Menschen?

In verschiedenen Holzbaracken untergebracht haben die Einheimischen Wohngemeinden und Dörfer aufgebaut.

Das schöne an der ganzen Sache ist, dass diese mit weniger viel glücklicher zu sein scheinen als oft in Überfluss lebende.

Wahrscheinlich die grösste Banane der Welt.

Die Trockenzeit hinterlässt ihre Spuren in der Natur.

Nicht überall fehlt Wasser. Hier ist alles im grünen Bereich.

Bötchen als Haupttransport in den Amazonas.

Willommenssnack in den Amazonas.

Schöne Aussichten auf dem Canopy Tower

Die Erklimmung vom Canopy Tower ist eins der Highlights während dem Besuch der Amazonas. Hier ist die Betonung auf „high“, den der 37 Meter hohe Turm muss erstmal über die vielen Treppen erklimmt werden.

Der Weg hinauf ist mit einigen Angstmomenten verbunden, da der ganze Turm bloss von Seilen gespannt ist und auf den ersten Eindruck einen nicht besonders sicheren Anblick hinterlässt.

Keine Angst!

Der Anblick täuscht, denn die Seile sind mehrfach mit dem Turm verbunden und es kann nichts passieren. Natürlich sagt dir das der Guide auch mehrmals während dem Hinaufsteigen. Zumindest, wenn man so oft nach der Stabilität und Sicherheit nachfragt, wie ich.

Wenn es die ganze Zeit wackelt und du jeden Windstoss zu spüren bekommst, erweckt das auf den ersten Blick kein Vertrauen.

Oben angekommen verschlägt es einem die Sprache. Erstens ist man stolz, diese Hürde auf sich genommen zu haben und sich aus der Komfortzone getraut zu haben. Zweitens ist die Aussicht einfach einmalig schön.

Von oben sieht die Welt gut aus.

Wenn du Glück hast, siehst du von oben Affen von Baum zu Baum schwingen oder verschiedene Vogelarten mit deren Flügeln schwingen.

Unbedingt bis zum Sonnenuntergang verweilen, denn dieser bleibt ein Leben lang in Erinnerung.

Hoch ist er. Und stabil. Auch wenn’s nicht so ausschaut.

Nichts für Leute mit Höhenangst. Wie mich.

Wo ist der Affe?

Da ist der Affe!

Sonnenuntergang in den Amazonas.

Das grosse Krabbeln für Nachtaktive

Vor allen in den Amazonas wirst du schnell merken, dass das Tierreich seine eigene Regeln macht. Während tagsüber die Vögel ihre Runden drehen, geben nachts gewisse Affenarten ihre ganz eigenen Laute von sich, um deren Gebiet zu markieren.

Auch viele Insektenarten, wie Spinnen, Ameisen und  Käfer sind oft nur nachtaktiv. Deshalb muss du dich auch mal nach dem Sonnenuntergang in den Dschungel begeben, um diese zu beobachten.

Oft teilen wir den Gedanken, dass nachts alles schläft. Dem ist nicht so, denn das grosse Krabbeln kennt keine Nachtruhe und die kleinen Lebewesen geben unter Mondschein alles von sich.

Eine Erfahrung voller neuen Eindrücke, die dich bestens danach einschlafen lässt.

Auch tagsüber sind die Krabbeltiere aktiv.

Bloss ein Käfer beim daily struggle.

Piranhas fischen in den Amazonas

Fischen soll für viele Menschen wie Therapie sein. Eine Auszeit, während der die Fischerroute ins Wasser geschwungen wird, um darauf zu warten, bis einer anbeisst.

Nicht mit den Piranhas!

Diese kleinen, fast schon unscheinbaren Fische fressen in einer extremen Geschwindigkeit das ganze Köder weg. Wer es wirklich schafft, in dieser kurzen Zeit die Angel aus dem Wasser zu ziehen, muss im perfekten Augenblick handeln.

Piranhas sind übrigens von Natur aus so gestrickt, dass sie keine Menschen angreifen, bloss weil diese im Wasser sind. Falls man eine Wunde hat und die kleinen Fische Blut schmecken könnten, ist stark davon abzuraten, ins Wasser zu gehen.

In frühen Morgenstunden geht es mit dem Katamaran in die Flüsse der Amazonas. Dabei bist du von allen Seiten von Krokodilen, Bibern und exotischen Vogelarten umgeben. Auch hier gilt die Devise, keine Angst zu haben.

Auch wenn der Katamaran eigentlich aus nur zwei Kanus mit einer grossen Holzplatte besteht. Es lässt sich damit gut auf dem Wasser treiben und die schönen Momente geniessen.

Sonnenaufgänge sind irgendwie magisch.

Die Müdigkeit ist ins Gesicht geschrieben.

Wenn das Leben erwacht.

Unterwegs in den Amazonas.

Schni, Schna, Schnappi.

Komplette Konzentration beim professionellen Fischen.

Dieser Piranha war doch nicht ganz so schnell. Wurde später natürlich wieder ins Wasser gelassen.

Oh, Natur!

Vögel beobachten in frühen Morgenstunden

Was gibt es schöneres, als Tiere zu beobachten, die sich unbeobachtet fühlen?

Nicht viel.

So kannst du in den Amazonas in frühen Morgenstunden und unmittelbar nach dem Sonnenaufgang mit dem Guide in eine nächstgelegene Hütte gehen und dabei bei aller Ruhe wundervolle Papagei bei deren täglichen Routine beobachten.

Sei es, wie sie miteinander kuscheln, spielen oder kämpfen.

Fast schon wie in einer Beziehung.

Dieses Naturschauspiel live und aus unmittelbarer Nähe zu beobachten ist besser als jede Doku.

Caesar, der wohl beste und motivierteste Guide überhaupt!

Batman und sein Weibchen am chillen.

Naturheilkunde Peruanischer Medizin

Beim Besuch einer Peruanischen Farm voller Naturheilkunde kommst du schnell ins Staunen, wie die einheimischen Schamanen mit Hilfe zahlreicher Pflanzen Medizin herstellen. Während der Durchführung  wird erklärt, wie durch die Pflanzen Heilmittel gewonnen werden.

Am Ende der Durchführung wird in einer lockeren, lustigen Runde auf die Gesundheit angestossen und einige der Naturprodukte vor Ort probiert.

Zwar keine Heilpflange, aber natürlicher Lippenstift.

Wenn die Natur bereits das gibt, was der Mensch braucht.

Die naturnahe Lodge

Das besondere an dem ganzen Besuch der Amazonas ist neben dem zahlreichen Abenteuer die Lodge selbst. Hier wird im Herzen vom Dschungel mit fehlenden Wänden unter dem Moskitonetz geschlafen.

Auch wenn es am Anfang etwas komisch vorkommen mag, einen Vorhang statt Türen und offene Wände statt Fenster zu haben. So sind dies genau die Dinge, welche den Ort zu etwas ganz besonderem machen.

Ich meine, was gibt es schöneres als beim Relaxen den Kopf zu heben und dabei Affen über den Köpfen schwingen zu sehen. Nach einem grossartigen Tag schläft man darauf beim Zwitschern der exotischen Tiere ein, während der Morgen mit lauten Affengeräuschen startet.

Der Gang in der Lodge.

Naturnahe relaxen. So lässt es sich träumen.

Gemeinsamer Essraum Peruanischer Spezialitäten.

Peruanische Küche vom feinsten. Lecker!

#healthyfood

Das Leben ist in der Hängematte einfach schöner.

Warst du schon mal in den Amazonas? Wie hat es dir gefallen?

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Kommentare

  1. Ich liebe den Regenwald! Wir waren auch in der Ecke, in der Tambopata Lodge. Wenn Du noch mehr Dschungel willst, empfehle ich Bolivien (ab Rurrenabaque) – oder Borneo, falls es doch lieber Asien sein soll 😉

    • Igor Igor sagt:

      Bolivien steht bei mir ganz weit oben auf der Liste, wenn es mich mal wieder nach Südamerika verschlägt. Ich werde das Land auf eine hoffentlich sehr authentische Art und Weise bereisen können, auch wenn es vielleicht nicht der Regenwald sein wird.

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