URLAUB AUF MALTA: 5 BESONDERHEITEN VON VALLETTA [+VIDEO]

24. Juli 2017

Valletta, die Hauptstadt Maltas, gehört zu diesen besonderen Städten, die sich durch ihre Besonderheit und Einzigartigkeit schnell von der Masse abhebt. Wenn man die Stadt besucht, entdeckt man fast schon in Minutentakt neue Ecken und Dinge, welche dem Ganzen einen besonderen Charme verleihen und für lange Erinnerungen garantieren. Über 5 Besonderheiten, welche die Hauptstadt Maltas zu etwas ganz besonderem machen.

Schau dir meinen Stadtrundgang durch Valletta in Bild und Ton an.

Die bunte Eintönigkeit

Schon beim Anflug auf Malta sieht von Oben alles einfach gleich aus. Die Gebäude unterscheiden sich farblich nur schwach vom Rest der Insel, was seinen besonderen Grund hat. Die Häuser werden nämlich aus Maltesischem Stein gebaut, sodass diese sich aus natürlichen Gegebenheiten schon nicht zu stark optisch unterscheiden können.

Um sich doch noch von der Masse abheben zu können, streichen die Malteser deren Balkone und Türen in verschiedenste Farben, um dem Gesamtbild einen doch etwas bunteren, farbenfroheren Touch zu geben. Oft wirst du dich dabei erwischen, wie du beim nächsten Balkon oder Türe davor stehst und irgendwie nicht mehr davon wegkommst.

Durch die bunte Kreativität ist neben der Abwechslung vom Stadtbild auch eine gewisse Orientierung wieder möglich. Auch trägt der relativ leichte Aufbau der Strassen ein gutes Stück dazu bei, am Ende des Tages doch noch in den eigenen vier Wänden anzukommen, statt beim Nachbarn anzuklopfen.

Die vielen einzelnen Strassen und Gassen sind oft mit schönem Grün geschmückt, sodass hier Natur auf Architektur trifft. Eine perfekte Kombination von Mutter Natur und von Menschen erschaffener Schönheit.

Ganz schön bunt, oder?

Flieg, Vogel! Flieg!

Es sind oft die kleinen Dinge des Lebens.

Ein mal einen schönen Ort entdecken und Stunden dort verbringen.

Zeitlichkeit und Ewigkeit.

Die Balkone verschönern ganz Valletta.

Muss noch etwas gesagt werden?

Farbenspiel mit den Türen.

Die Britischen Spuren sind immer noch in Valletta anzutreffen.

Wenn die Natur zum Farbenspiel beiträgt, wie hier beim Parlamentsgebäude.

Manchmal ist es nur die Flagge selbst, die in schöner Farbe im Wind weht.

Wenn die See ruft

Die Ecke Waterfront bietet sich für schöne Ausblicke auf den Hafen von Valletta perfekt an. Am besten genug Zeit einpacken, sich auf die Mauer setzten und dem Leben am Hafen und auf dem Wasser zuschauen.

Einmalig. Schön. Einmalig schön.

Wer es etwas „wilder“ mag, kann die Stadtauer hochklettern und von relativ weit oben das Leben der Einheimischen beobachten, die Bote zählen oder den Sonnenuntergang beobachten. Am besten gleich alles.

Grundsätzlich bietet die Hauptstadt viele Möglichkeiten an, von denen sich das Leben am Meer perfekt beobachten lässt. So zum Beispiel auch von den Upper Barrakka Gardens aus. Persönlich fühlte ich mich beim Anblick der Kanonen zurück in die Zeit versetzt, in denen Malta sich vor feindlichen Schiffen währen musste und sich dabei hinter den Stadtmauern schützte.

Blick auf den Hafen von Valletta.

Für die Namensgebung dauerte es bestimmt Tage, wenn nicht Monate.

Die Kanonen in den Upper Barrakka Gardens.

Umzingelt von der Schönheit des Meeres.

Das Meer und ich.

Jeden Tag düsen die Schiffe und Jachten zurück. Wunderschöner Anblick.

Natur und Architektur in ganzer Schönheit.

Es kann nie genug Frieden für die Welt gewünscht werden.

Egal wo man hinschaut, das Meer ist überall.

Sonnenuntergang in Valletta.

Die Religion im Fokus

Bei Reisen in muslimische Länder wie Dubai wird schnell festgestellt, wie stark noch Heute in diesen Ländern die Religion ausgelebt und zelebriert wird. Der katholische Glaube wird in der heutigen Zeit hingegen weniger stark in der Öffentlichkeit ausgelebt, sondern vielmehr in den eigenen vier Wänden oder bloss nur noch Sonntags in der Kirche.

Doch in Valletta und dem Rest von Malta wird der Glaube ganz gross geschrieben. An zahlreichen Fassaden befinden sich Skulpturen von katholischen Heiligen. Neben den vielen Kirchen in der Hauptstadt und der ganzen Insel wird fast schon in Tagesrhythmus der Glaube gelebt. Sei es mit den sichtbaren Bauten und Verzierungen, den viel zu oft geschlossenen Geschäften (Stets gut vorsorgen!), oder den Maltesern selbst.

Während meinem Aufenthalt ist mir öfters aufgefallen, wie friedlich und in Reinem die Menschen miteinander leben. Hier wird auf Werte geachtet, die vielleicht auch einen religiösen Hintergrund haben könnten. Ganz positiv und besonders hervorzuheben ist, dass während dem ganzen Aufenthalt von einer Woche und einer Rundfahrt um die komplette Insel kein einziger Obdachloser gesichtet wurde.

Selbst in meiner Heimat Schweiz, der es finanziell grossartig geht, finden man leider vereinzelt Fälle von Menschen, die sich in der Gesellschaft nicht mehr zurechtfinden.

Riesiges Kompliment an Malta für den sozialen Sinn und die Menschlichkeit!

Jesus als Streetart.

Kirchen sind in Malta fast überall anzutreffen.

St. Paul’s Street, unsere Heimadresse in der Maltesischen Hauptstadt.

Selbst das Kreuz als Wappen zeugt von ausgeprägter Religion.

Kirchen überall, sagt ich doch.

DIe St. John’s Konkathedrale im Herzen von Valletta.

Religion, wo das Auge hinreicht.

Ein Blick zum Himmel.

Die kleinen Dinge des Lebens

Eins der grossen Abenteuer in Valletta und Malta allgemein ist es, einen Parkplatz Abends zu finden, bei dem am nächsten Morgen kein Strafzettel auf der Frontscheibe auf dich wartet um dir einen schönen Start in den Tag zu wünschen.

Manchmal muss man mehrere Runden drehen und am Ende doch noch fündig zu werden. Ausserhalb Valletta befinden sich viele öffentliche Parkplätze mit einem ganz besonderen Zahlungssystem.

Es ist eine Spende. Zahlen Sie, soviel sie wollen.

Am Anfang noch etwas unglaublich, aber die vielen Parkplätze ausserhalb der Hauptstadt sind vielmehr mit einer Spende zu bezahlen, als mit einem fixen Beitrag. Ob es nun ein Euro, fünf oder mehr sind. Das bleibt jeden Besucher selbst überlassen.

Menschlichkeit! Muss einfach nochmals erwähnt werden.

Bei nächtlichen Spaziergängen durch die Hauptstadt werden immer wieder kleine Veranstaltungen entdeckt. Die Einwohner besammeln sich bei einem kleinen Konzert in den Gassen, schauen gemeinsam einen Film oder geniessen bei lockeren Gesprächen das Leben.

Das. schönste dabei:

Jeder ist herzlich willkommen. Ob Einheimischer oder Fremder.

Der Regierungspalast von Malta.

Darf’s ein bisschen grün sein?

Es sind die kleinen Farbkleckse.

Die Strassen von Malta.

Victoria Gate als Tor zur Stadt.

Herzform als Architektur.

Der Autor persönlich, versteckt im Schatten.

Teil der Mauer von Valletta.

Im Zentrum ist immer etwas los, wie z.B. das Filmfestival.

Unterwegs in den Strassen der Hauptstadt.

Blick auf die Stadtmauern von Valletta.

Mamma Mia, Gaumenorgasmus!

So sehr die Maltesische Sprache eine Mischung aus dem Arabischen und dem Italienischen ist. So stark man auch noch Heute die Britischen Spuren vor allem in der Hauptstadt Valletta sieht. Der Italienische Hauch ist überall anzutreffen.

Und das ist grossartig!

Ähnlich dem grossen Bruder und Nachbar findet man hier feinste Italienische Küche.

Bruscetta, Pasta, Pizza, Pasta, Ravioli, Lasagne.

Mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Extrem lecker, extrem gut.

Ganz besonders möchte ich hier das kleine Restaurant Pastaus empfehlen! Persönlich leider erst am letzten Abend entdeckt, bekommst du hier bestes, hausgemachtes Pasta. Gaumenorgasmus garantiert!

Doch gibt es neben den zahlreichen Italienischen Spezialitäten auch typische Maltesiches Spezialitäten. Wer schon immer mal Kaninchen probieren wollte, ist hier bestens aufgehoben.

Ich gehöre definitiv nicht dazu. Sorry, meine Experimentierfreundlichkeit beim Essen ist stark begrenzt.

Das besondere an Valletta ist sicherlich auch, dass die Stadt wie geeignet ist für Menschen, die es etwas ruhiger mögen. Ausserhalb vom Stadtzentrum ist schon in den frühen Abendstunden Ruhe eingekehrt.

Selbst im Zentrum ist um ca. Mitternacht Ruhe. Entweder geht man darauf auf einen schönen nächtlichen Spaziergang durch die wunderschön beleuchteten Strassen und verarbeitet dabei das leckere Abendessen. Oder man legt sich ins Bettchen, um Energie für den nächsten Tag in dieser grossartigen Stadt aufzutanken.

An der Waterfront befindet sich zahlreiche Bars und Restaurants.

Darf’s leckeres Bruscetta sein?

Kann man eigentlich genug von Pasta haben?

Calzone. Lecker. Gesund. Nicht. Muss einfach mal sein.

Mit Schafskäse gefüllte Ravioli, überzogen mit Tomatensauce und leckerem Parmesan.

Warst du bereits in Valletta oder Malta? Wie hat es dir gefallen?

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