Instagram Tipps: 12 Ideen für unvergessliche Fotos

Lesedauer: 11 min

Fotografieren auf Reisen für den eigenen Instagram Account gehört wahrscheinlich so sehr dazu, wie das Einchecken im Hotel. Es gibt keine schönere Möglichkeit Erinnerungen visuell für immer zu behalten und sich beim Anblick an die schönen Momente zu erinnern. Umso wichtiger ist es, erfolgreiche Instagram Tipps zu kennen und diese in der Praxis anzuwenden.

Doch Fotografieren will gelernt sein. Drauflos knipsen und dabei einige wichtige Faktoren nicht zu beachten lässt das Bild nicht im besten Licht erstrahlen. Vor allem in der heutigen Zeit von Instagram braucht es etwas mehr für ein ansprechendes Foto.

Mit diesen Instagram Tipps ist es relativ einfach ein paar schöne Erinnerungen in Bildform zu machen und diese präsenter in deinen Alltag einzubinden.

#1: Die fremde Person

Auf meinen Reisen habe ich eine Sache einsehen müssen. Es gibt zwei Arten von Menschen.

Den einen macht es nichts aus, dass auch andere Fremde auf dem Bild sind, während die andere Art manchmal mehrere Minuten lang darauf wartet, bis niemand mehr im Bild ist.

Ich gehöre ganz klar zur zweiten Art. Denn sind wir mal ehrlich – Fotos mit anderen Fremden sehen einfach nicht gut aus. Da mache ich lieber gar kein Bild, als mich mit so etwas zufrieden zu geben.

Eine Ausnahme wäre z. B. die Shibuya Kreuzung mitten im Tokyo. Da kannst du dein Leben lang darauf warten, dass kein Mensch auf dem Bild ist. Ebenfalls gehört es dazu, dieses Bild voll mit Leben einzufangen.

Dein Fotografenherz wird spüren, wann es in Ordnung ist, Fremde auf dem Bild zu haben und wann nicht. Für diesen Instagram Tipp könntest du unter Umständern etwas mehr Zeit gebrauchen. Sorry!

#2: Der richtige Winkel

Wie allgemein im Leben, sollten wir auch die Bilder, die wir machen, manchmal aus einem anderen Blickwinkel anschauen. Es kann sich eine völlig neue Perspektive von bereits sehr bekannten Motiven ergeben und dein Bild schaut nicht aus wie tausende davor aufgenommene.

Manchmal wirst du dich für solch ein Bild ganz komisch verrenken müssen. Ebenfalls kann es sein, dass du dabei komisch angeschaut wirst. Aber das hat dich eh nicht zu interessieren, wenn du deine Leidenschaft dabei auslebst.

#3: Die Drittelregel

Einer meiner liebsten Instagram Tipps. Sobald du dich mit Fotografie anfängst zu beschäftigen, kommt als eine der ersten Lektionen die Drittelregel auf den Schulplan. Hierbei geht es darum, das Motiv nicht in der Mitte zu positionieren, sondern links oder rechts in einem Drittel vom Bild. Auch kann es grossartig ausschauen, wenn du die Drittelregel nicht nur vertikal, sondern auch horizontal einsetzt.

Um dir das Einhalten dieser Regel etwas leichter zu gestalten, kannst du auf deiner Kamera oder deinem Smartphone die Rasterfunktion einschalten und dich somit viel leichter darin üben.

#4: Der Fokus zählt

Egal ob du ein Porträt fotografierst oder einfach ein Bild in oder von der Natur. Probiere damit zu spielen, das vorderste oder das hinterste Objekt zu fokussieren und den Rest verschwommen erscheinen zu lassen.

Erstens wird damit klar, worauf du bei diesem Bild aufmerksam machen möchtest. Zweitens bringt es eine schöne Abwechslung ins Bild und verleiht dem Ganzen einen besonderen Charme.

#5: Das bunte Treiben

Womit ich zum Beispiel auf meiner Reise nach Malta furchtbar gerne gespielt habe, war die Mischung zwischen sehr eintönigen, melancholischen mit bunten, sehr lebhaften und teilweise fast schon kitschigen Farben.

Dort hat jedes Gebäude mehr oder weniger gleich ausgeschaut, da die ganze Insel mit dem maltesischen Stein erbaut wurde. Wenn du dabei auf dem Foto eine völlig andere Farbe ins Bild bringst, kann daraus was ganz schönes entstehen.

Das bringt eine schöne Abwechslung ins Bild und lässt das ganze in einem völlig anderem Licht erstrahlen.

#6: Du bist der Star

Sind wir mal ehrlich. Schöne Bilder auf Reisen sind was atemberaubendes. Um den Ganzen einen noch persönlicheren Touch zu geben, ist posen angesagt.

Bilder mit dir oder anderen dir bekannten Personen geben dem Bild etwas persönliches und einmaliges. Da kannst du auch das berühmte Objekt wie alle anderen fotografieren. Sobald du darauf bist, ist es was anderes und kommt auch gut an.

Weil es eine persönliche Geschichte erzählt. Es gibt dem ganzen Bild eine Persönlichkeit.

Hierbei ist es aber wichtig, die obengenannten Tipps zu verfolgen und nicht starr und direkt in die Kamera zu blicken. Wir reden hier von Ästhetik.

Auch braucht es eine gute Idee, wie du dich am besten in Szene setzt und einen guten und sehr geduldigen Fotografen. Du kannst natürlich auch Fremde fragen, ob sie dich fotografieren könnten. Nur musst du in diesem Fall bereits eine Vision vom fertigen Bild haben. Und ein Händchen bei der Auswahl des unbekannten Fotografen.

Versuche dabei, dich in möglichst natürlichen Posen ablichten zu lassen. So wie dich andere Menschen im Alltag sehen.

Natürlich.

Es soll ein Bild sein, welches eine ganz persönliche Geschichte erzählt. Es soll zum nachdenken und träumen verleiten.

Geradeaus und nichtsaussagend in die Kamera zu blicken deckt all diese Punkte leider nicht. Und schneide nicht die Füsse ab.

Niemals!

Das Bild soll so gut sein, dass du bereits wärst, es als Fotobuch drucken zu lassen, um es jemanden zu verschenken.

#7: Das gleiche Bild mehrmals

Sobald du ein fotowürdiges Motiv siehst, solltest du unbedingt mehrere Bilder davon machen. In unseren digitalen Zeit ist das auch kein Problem mehr und erspart im Nachhinein viel Ärger.

Wie oft habe ich bei der Bildbearbeitung ein von mir geschossenes Bild angeschaut und mich darauf geärgert, dass ich etwas abgeschnitten habe oder etwas plötzlich im Bild war, was einfach nicht dort hingehörte.

Dank mehreren Aufnahmen vom gleichen Objekt konnte ich aber stets ein Exemplar finden, dass mir gut gefunden hat. Und der Ärger war auch weg.

#8: Die Geheimwaffe Serienaufnahme

Kommen wir zur Geheimwaffe vieler guter Bilder und einem meiner Favoriten unter den Instagram Tipps. Die Serienaufnahme ist die wohl beste Erfindung überhaupt. Damit schiesst du vor allem bei Bildern mit Personen drauf extrem viele Bilder und erwischst dabei sicherlich auch einige gute Schnappschüsse, auf denen die Bewegungen oder das Lachen der Person am natürlichsten eingefangen wird.

Serienaufnahmen lassen dich auf dem Bild so echt wie möglich erscheinen und du kannst auf einer Menge an Bildern deinen Favoriten wählen.

#9: Das Leben im Quadrat

Die Bilder für Instagram müssen schon seit längerer Zeit nicht mehr im Quadrat sein. Diese im vertikalen Format aufzunehmen lässt dir mehr Freiraum beim Fotografieren und füllt beim Betrachten mehr von der Bildschirmfläche. So fallen deine Bilder im Feed besser auf, was ein schöner Nebeneffekt sein kann.

Somit würde ich empfehlen, weg vom Quadratformat zu kommen, um mehr einfangen zu können. Und ganz wichtig:

Finger weg von horizontalen Fotos auf Instagram.

Dieses Format kommt gut an auf Blogs. Auf Instagram verschwindet es eher in der Menge, da es nicht wirklich den Bildschirm ausfüllt.

#10: Bildbearbeitung

Das Bearbeiten von einem Bild gehört genau so sehr dazu, wie das Fotoknipsen selbst. Ohne nützen die vielen Instagram Tipps nur wenig. Genauso braucht es auch hierbei etwas Übung und Feingefühl, bis du ein Gefühl dafür bekommst und deinen eigenen Stil entwickelst.

Wenn du nicht allzu viel Zeit damit verbringen möchtest, kannst du auf deinem Smartphone ein paar gute Apps herunterladen und damit etwas herumexperimentieren. Wenn du es etwas ernster nehmen möchtest, würde ich das Bild auf deinen Computer schmeissen und etwas mehr Zeit und mit einem etwas umfangreicheren Programm herumspielen.

Persönlich bearbeite ich alle meine Bilder mit Photoshop Lightroom und versuche dabei das Maximum herauszuholen. Einfach grossartig, was du hierbei aus deinen Fotos machen kannst. Am besten, du suchst dir passende Presets im Internet aus, welche deinen Stil widerspiegeln und benutzt diese. Somit bekommt dein Profil auch eine eigene Marke und damit einen höheren Wiedererkennungswert. Bei der Suche nach passenden Presets wirst du schnell merken, wie oft diese auf Instagram zum Einsatz kommen.

#11: Das richtige Equipment

Über das Equipment lässt sich streiten. Während die einen auf ihre teure aber dafür unfassbar gute Spiegelreflexkamera schwören, knipsen sich andere mit ihrem Smartphone durch die Welt.

Ich gehöre zur zweiten Spezies.

Natürlich gibt es Momente und Situationen, in denen selbst das beste Smartphone an seine Grenzen stosst. Es geht aber nichts über die Spontanität, einen traumhaften Moment visuell einzufangen.

Mit dem Smartphone kommst du aber spätestens bei Nacht an deine Grenzen. Die Nachtfotografie ist sowieso eine Kunst für sich.

#12: Ewige Erinnerungen statt digitales Nirvana

Doch was nützt das schönste Foto, wenn es darauf im digitalen Nirvana mit all den zahlreichen anderen Fotos verschwindet? In der heutigen Zeit von Instagram haben wir endlich eine coole Plattform um uns visuell auszuleben und dabei täglich von zahlreichen anderen Bilder sich inspirieren zu lassen.

Richtig cool ist die Möglichkeit die liebsten Fotos als Fotoleinwand von Colorfotoservice.ch drucken zu lassen. Damit kannst du deine eigenen vier Wände mit deinen persönlichen Fotos und deiner eigenen Geschichte dekorieren und beim Anblick in Erinnerungen schwärmen.

Fotografierst du gerne auf Reisen? Was sind deine Instagram Tipps und Tricks?

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2 Antworten

  1. Die Tipps sind klasse und gut umsetzbar. Ich versuche auch, möglichst keine Menschen mit ins Bild zu kriegen (je nachdem, ob und wie gut es passt) Aber mal etwas anderes: Manchmal finde ich es wichtig, gerade all die Makel mit im Bild zu haben, all die Menschen mit Kamera, in Sandalen und weißen Socken, die einem durchs Bild spazieren. Ist es nicht manchmal besser, gerade bei überlaufenen Destinationen, die Bilder authentisch zu halten, anstatt einen schönen Traum von Einsamkeit und Ursprünglichkeit zu vermitteln, die noch mehr Touristen anziehen? Schon klar, ästhetisch ist das nicht… und auch keine schöne Erinnerung… es ist ein Zwiespalt, oder?

    • Igor Igor sagt:

      Es ist auf jeden Fall ein Zwiespalt, Kasia. Da gebe ich dir vollkommen recht. Ich für meinen Teil unterscheide hierbei jedoch, wofür ich das Bild mache. Wenn es für den Blog ist und ich dabei authentisch über die überfüllten Strände berichte, dann zeige ich nur zu gerne auch solche Unschönheiten. Wenn es allerdings für Instagram sein soll, schaue ich, dass es eine gewisse „Geschichte“ erzählt. Dass es dabei nicht immer zu 100% so ist, wie es auf dem Bild scheint, ist leider Bestandteil davon. Ich möchte dabei nichts verschönern, es geht mir hierbei viel mehr um die ästhetischen Aspekte.

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