HAPPY 1’000: HINTER DEN KULISSEN VON CONNTRIP

conntrip

1’000 Artikel – So viel ist in den knapp vier Monaten seit dem Start der Reiseblogbibliothek bereits zusammengekommen. Und es werden täglich mehr.

Doch was ist überhaupt conntrip? Welche Idee steckt dahinter und wie kannst du als Reiseblogger davon profitieren? Ein Blick hinter die Kulissen von conntrip.

Ein Interview mit Mirko (50% von conntrip).

Was ist die Mission von conntrip?

Wir wollen eine Plattform schaffen, auf der man Berichte, Tipps und Inspiration rund ums Thema Reisen finden kann.

Dazu können Reiseblogger ihre Artikel bei conntrip verlinken und so u.a. ihre Reichweite erhöhen. Für Reisebegeisterte und Leser muss man mit conntrip keine Blogartikel mehr bei Google suchen, sondern kann bequem alle Artikel auf der Plattform nach Ländern oder Kategorien durchsuchen. So kann man auch Artikel von bisher unbekannten Bloggern finden.

Wer steckt hinter den Kulissen?

Hinter den Kulissen von conntrip stecken ein Mediengestalter Azubi und ein Jurastudent.
Ich, Mirko Blicke (Mediengestalter) bin 20 Jahre alt und für den Großteil von conntrip
verantwortlich.

Allerdings bekomme ich von einem Freund, mit dem ich das Projekt gegründet habe, Unterstützung. Das ist auch notwendig, da man mittlerweile nicht mehr alles alleine schaffen kann.

Wie ist der Name entstanden?

Wir haben wirklich viel Zeit in die Namensfindung gesteckt und hatten auch sehr viele Ideen. Das Problem ist allerdings, dass viele Namen schon existieren.

Letztendlich sind wir aber bei conntrip hängen geblieben, u.a. deswegen, weil dieser auf Facebook, Twitter und Instagram noch frei war.

Der Gedanke hinter dem Namen kommt von “connected trip”. Da die Plattform dazu da ist, um alle Reiseberichte auf einer Seite zu vereinen und die Nutzer mit vielen verschiedenen Blogs zu verbinden.

Wie kam die Idee, eine Reiseblogbibliothek zu erstellen?

Wir reisen beide extrem gerne und lesen auch sehr gerne Reiseberichte von Bloggern. Allerdings kannten wir nicht besonders viele Blogs und so hat man nur Berichte von wenigen Leuten gelesen.

Als wir dann aber mal geschaut haben, wie viele Reiseblogger es alleine in Deutschland gibt, dachten wir uns, es sei doch praktisch, wenn man alle Berichte, die sich mit dem Thema Reisen beschäftigen, auf einer Seite finden kann. Da es eine Plattform in der Art, wie wir sie uns vorgestellt haben, noch nicht gab, haben wir das Projekt ins Leben gerufen.

Als Mediengestalter habe ich die nötige Erfahrung um die Seite umzusetzen und viel mehr war für den Start auch gar nicht nötig.

Entwickelt sich Conntrip genau so, wie ihr es euch am Anfang vorgestellt habt?

Das Projekt ist jetzt seit knapp vier Monaten online. Wir haben die 1000 Artikel Marke geknackt und über 15’000 Seitenaufrufe erreicht. Dazu kommen noch die über 900 Fans auf Facebook, Twitter und Instagram. Und damit haben wir in dieser Zeit wirklich nicht gerechnet.

Es ist auf jeden Fall ein tolles Gefühl, dass das Projekt, in das man so viel Arbeit reinsteckt, sehr gut ankommt und genutzt wird. Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung auch in der Zukunft fortsetzt.

Was erwartet uns in der Zukunft auf conntrip?

An dieser Stelle wollen wir nicht zu viel verraten, auch wenn wir schon einige Ideen haben, wie man das Projekt verbessern und erweitern könnte.

Bei der Anzahl an Artikeln, die wir jetzt haben, wollen wir auf jeden Fall die Such- und Auswahlfunktion verbessern. So soll man z.B. Kategorien in einem bestimmten Land auswählen können. Das ist allerdings eine eher kleine und nicht so spannende Sache.

Neu dazukommen sollen demnächst Profilseiten für jeden Blogger, der das Projekt unterstützt. Dort kann man dann sehen, welche Artikel derjenige hinzugefügt hat und worum es auf dem Blog geht.

Wir haben uns auch schon mal darüber Gedanken gemacht, eine englische Version von conntrip zu erstellen. Das würde aber erst in weit entfernter Zukunft der Fall sein, da man für die Verwaltung von der Artikelmenge definitiv ein größeres Team und mehr Zeit braucht.

Neue Updates werden bei uns immer auf Facebook und Twitter angekündigt.

In welche Richtung geht eurer Meinung nach die Zukunft von Reiseblogs?

Ich bin mir sicher, das Social Media weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird. Dadurch können Leser mit einbezogen werden und man kann neue Leute erreichen. So kann man als Blogleser auch einen Blick hinter die Kulissen der Blogartikel werfen, was immer gut ankommt.

Auch YouTube kann eine große Rolle spielen. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte und ein Video toppt das ganze nochmal. Gerade in Form von Vlogs können Blogger auch kurze Berichte festhalten und teilen, für die sich ein kompletter Artikel vielleicht gar nicht lohnt.

Viele Blogs, die als privater Blog für Freunde und Familie gestartet sind, haben sich teilweise auch weiterentwickelt. Da immer mehr Leute reisen, denke ich, dass viele neue Blogs kommen werden.

Was ist deine persönliche Lebensmission?

Ich finde man sollte in seinem Leben nur das tun, worauf man Lust hat und nicht für die Träume anderer arbeiten.

Was bedeutet Reisen für dich?

Reisen bedeutet für mich, neue Orte zu erkunden, neue Menschen und andere Kulturen kennenzulernen und Dinge ausprobieren, die man zu Hause nicht machen würde oder kann. Sei es z.B. Surfen, Tauchen oder Fallschirmspringen.

Reisen bedeutet auch, dass ich an mir selber wachse und aus meiner Comfort-Zone herauskomme, wenn man sich z.B. in anderen Ländern in einer anderen Sprache irgendwie verständigen muss.

Reisen ist ein Gefühl von Freiheit, um dem Alltag zu entfliehen und einfach ohne Verpflichtungen das tun zu können worauf man gerade Lust hat.

Wie hat Reisen dein Leben verändert?

Ich würde nicht sagen, das Reisen mein Leben komplett verändert hat. Allerdings hat sich meine Sichtweise auf bestimmte Sachen verändert.

So gebe ich mein Geld z.B. nicht gerne für einen neuen Fernseher, einen neuen Computer oder sonstige materielle Dinge aus, sondern spare es lieber, um davon den nächsten Flug nach irgendwo zu bezahlen. Von den Sachen, die man auf Reisen erlebt hat man auf jeden Fall mehr, als von einem neuen Fernseher.

Was ist deine liebste Art von Reisen?

Wenn man nur 3 Stunden geschlafen hat, weil der billigste Flug um 6:00 Uhr morgens ging und man sich dann in einer fremden Stadt wiederfindet, um das richtige Haus von seinem Couchsurfing-Host zu suchen. Wenn man dann mit 5 anderen Leuten in einer kleinen Wohnung übernachtet, wovon ein paar auf dem Fußboden auf Pappkartons schlafen, weil der Platz eigentlich nicht ausreicht.  Wenn man nach ein paar Bier um 2:00 nachts im Park, Barfuß auf nassem Rasen Fußball spielt und noch immer nicht geschlafen hat. Wenn man am nächsten Tag ausgeschlafen aufwacht und dann gemütlich die Stadt erkundet.

Dann sind das die Erfahrungen, die im Gedächtnis bleiben und dann ist das die für mich beste Art zu Reisen.

Was war deine eindrucksvollste Erfahrung auf Reisen?

Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, denn ich hatte schon viele tolle Momente auf Reisen.

Ein eindrucksvolles Erlebnis ist noch gar nicht so lange her. Das war für mich die Tour durch Schottland, die leider nur einen Tag gedauert hat. Mehr Zeit stand mir leider nicht zur Verfügung, aber die Landschaft in den schottischen Highlands ist wirklich unglaublich. Da sitzt man schonmal für eine sehr lange Zeit auf seinem Platz im Bus, schaut aus dem Fenster und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Eine andere Erfahrung, die zwar eindrucksvoll, aber nicht unbedingt positiv war, hatte ich in Budapest, während der Interrail Tour durch Europa.

Das war noch vor der Flüchtlingskrise, aber schon zu der Zeit waren etliche Leute am Hauptbahnhof von Budapest gestrandet. Ich habe erst wieder zu Hause mitbekommen, was da eigentlich los war. Und wenn man dann die Bilder von der Krise sieht und weiß, dass man genau dort an dem Ort war, ist das ein krasses Gefühl.

Braucht die heutige Reisewelt eine Veränderung?

Ich denke, die Reisewelt, wie wir sie heutzutage haben, ist größtenteils sehr gut und ich würde nicht viel daran verändern.

So werden z.B. Flüge und generell Transportmöglichkeiten immer billiger, was auch daran liegt, dass es in diesem Bereich immer mehr Konkurrenz gibt. Dadurch, dass es immer billiger wird, zu verreisen, haben mehr Menschen die Möglichkeit dazu. Das stärkt die Tourismusbranche und ist ein Vorteil für die Menschen vor Ort.

Allerdings belastet es auch die Umwelt. Ich würde mir wünschen, dass die Leute verantwortungsvoll reisen und auf die Umwelt und die Einheimischen achten, um so ein angenehmes Reiseklima zu schaffen.

Auch der Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen wird durch Portale, wie z.B. Couchsurfing, gefördert. Das ist gerade für junge Leute eine gute Möglichkeit die Welt kennenzulernen und seinen Horizont zu erweitern.

Ich fände es außerdem toll, wenn Länder, die in den Medien “schlecht” gemacht werden, weil sie arm sind oder dort in einigen Gebieten Krieg herrscht, häufiger besucht werden. Gerade diese Länder sind oft sehr beeindruckend und die Menschen begrüßen jeden, der ihr Land besucht.

Weshalb hast du keinen eigenen Reiseblog?

Für einen eigenen Blog habe ich leider keine Zeit. Ich bin am überlegen, ob ich eventuell eine Seite mit Fotos von meinen Reisen erstelle. Allerdings ohne Text und sonstigen Features.

Die Seite wäre dann eher für mich persönlich und für Familie/Freunde.

Besuche conntrip auf www.conntrip.com!

Vielen Dank an Mirko für den Blick hinter die Kulissen und weiterhin viel Erfolg mit dem grossartigen Projekt!

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Kommentare

  1. Sabine sagt:

    Mir gefällt die Plattform sowohl als Reiseblogger als auch als Leser sehr gut, besonders weil sie so simpel und klar ist. Weiter so!!!

  2. Eine tolle Seite für alle ob Leser oder Blogger. Man kann nicht nur die unterschiedlichsten Reiseberichte lesen, sondern auch viele neue Blogs aufstöbern. Das gefällt mir gut. Den eigenen Bericht einzustellen ist ganz einfach.

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